Der Schweizer Immobilienpark zeichnet sich durch einen versicherten Erstellungswert von etwa 2.3 Billionen Franken aus; unter Einbeziehung des Landwertes steigt dieser sogar auf etwa 3.6 Billionen Franken (Raiffeisen Schweiz, 2023). Damit nicht genug: Laut SNB sind rund 44% der gesamten Vermögenswerte aller Schweizer Haushalte in Immobilien investiert (Raiffeisen Schweiz, 2023). Diese Umstände unterstreichen die Relevanz der Nachlassregelung von Immobilienportfolios für alle Eigentümer, die sich mit der langfristigen Sicherung ihres Immobilienvermögens auseinandersetzen.
Die Nachlassregelung von Immobilienportfolios ist ein anspruchsvoller Prozess, der die geordnete Übertragung von Immobilienvermögen auf die nächste Generation oder andere Erben umfasst. Er bedarf einer umfassenden Berücksichtigung rechtlicher, steuerlicher und finanzieller Gesichtspunkte, zusätzlich zu den individuellen Bedürfnissen der beteiligten Parteien.
In der Schweiz gelten spezifische Gesetze und Vorschriften, welche die Nachlassregelung von Immobilienportfolios beeinflussen. Eine sorgfältige Planung und strategische Herangehensweise sind von entscheidender Bedeutung, um einen reibungslosen, effizienten und den Bedürfnissen der Beteiligten entsprechenden Übergang und Erhalt des Immobilienvermögens sicherzustellen. Die Nachlassregelung obliegt jedem Eigentümer. Daher empfiehlt es sich dringend, sich frühzeitig mit dieser anspruchsvollen Aufgabe zu befassen. Die Komplexität des Themas erfordert ein umfassendes Verständnis verschiedener Fachgebiete. Die Auswahl geeigneter Ansprechpartner gestaltet sich oft schwierig, und die Zusammenführung der relevanten Informationen aus den unterschiedlichen Fachbereichen sowie das Verständnis ihrer Wechselwirkungen und Auswirkungen entsprechender Entscheidungen erweisen sich als anspruchsvoll.